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Die Bayerische Landesbank stellt sich vor

Die Bayerische Landesbank ist eine von den 12 Landesbanken. Die Bayern LB gehört zu über 90 Prozent dem bayerischen Freistaat und ist daher eine Anstalt des öffentlichen Rechts.

Discount Zertifikate im Überblick

Discount Zertifikate haben ihren begrifflichen Ursprung im Wertepapierbereich. Häufig wird auch die Bezeichnung Discounter als Synonym verwendet. Discount Zertifikate sind Terminkonstruktionen, die in einem Zertifikat verbrieft sind. Dabei wird eine Kauf-Option verkauft, welche mit Hilfe eines Basiswertes gedeckt ist. Für die Begriffe Basiswert und gedeckt werden in der Fachsprache die Bezeichnungen underlying und covered all genutzt. Bei dem Basiswert kann es sich beispielsweise um eine Aktie handeln. In dem Fall wäre das Bankenprodukt ein Aktien-Discount-Zertifikat. Ein anderes Beispiel für einen Basiswert ist der Index. Thomas Zwirner war 1995 Mitarbeiter bei HSBC Trinkaus. Er gilt als der Erfinder der Discount Zertifikate, als er die Eingebung hatte, eine Anlagestrategie, die vorher nur von professionellen Anlegern verwendet wurde, zu kopieren und in einem Papier zu verbriefen. Seit dieser Zeit haben sich diese Zertifikate zu der stärksten Anlegergruppe entwickelt. 2007 teilte die Stuttgarter Börse mit, dass rund 48 Prozent diese Art der Anlagezertifikate besitzt. Die Zertifikate haben eine bestimmte funktionsweise. Durch den Erwerb eines Discount Zertifikats erhält der Käufer zudem ein Anrecht auf eine Aktie, deren Preis unter dem aktuellen Kurs liegt. Dieser Preis wird als Discount bezeichnet. Im Gegenzug muss der Käufer allerdings auf die Möglichkeit des Kursanstiegs über eine festgelegte Cap (Höhe) verzichten. Weiterhin muss er auf die Dividende und eventuell auch sein Stimmrecht verzichten. In der Regel wird mit Bargeld getilgt. In Ausnahmefällen dient auch das Wertpapier zur Tilgung. Je nachdem, welche Erwartungshaltung der Käufer verfolgt, muss er seine Anlagephilosophie festlegen. Ein Faktor der ebenfalls mit hinein spielt ist die Lage des Caps. Ein Kauf von Discount Zertifikaten sollte dann getätigt werden, wenn der Investor einen Seitwärtstrend des Basiswertes erwartet, welcher in dem des Discounts ist. Das bedeutet also der Anleger spekuliert in diesem Fall auf leicht steigende oder gleich bleibende Kurse. Auch wenn der Kurs leicht absacken würde, macht der Käufer noch einen kleinen Gewinn. Discount Zertifikate kann man je nach Risikobereitschaft des Käufers zu verschiedenen Zeitpunkten kaufen, denn die Zertifikate bilden eine Alternative zu den risikoreichen Anleihen.

Wie komme ich an eine gute Rendite?

Wer eine gute Rendite für eine sichere Geldanlage als Altersvorsorge erzielen möchte, der kommt heute an den vom Staat geförderten zertifizierten Verträgen nicht mehr vorbei. Dabei hat der Interessent die Wahl, ob er eine reine Rentenversicherung mit einer festen Verzinsung, einen Banksparplan mit festgeschriebenem Guthabenzins oder eine der zahlreichen fondsgebundenen Varianten haben möchte.

Alte Kurse können sinnvoll genutzt werden

Aktien sind Wertpapiere, die von einer Aktiengesellschaft zur Erhöhung ihres Kapitalbestandes ausgegeben werden. Es handelt sich also darum, dass eine Kapitalgesellschaft Anteile an Käufer von Aktien veräußert. Die Gründung von Aktiengesellschaften war bis in das 19. Jahrhundert ein Akt, der nur von Seiten des Staates möglich war, also ein hoheitlicher Akt. Mit der Ausweitung dieser Unternehmensform schuf man rechtliche Regelungen, die beim Gang an die Börse einzuhalten waren. Zunächst war aber immer noch die staatliche Zustimmung nötig, man brauchte demgemäß eine Konzession. Wenn heute alle rechtlichen Regelungen beachtet worden sind, kann ein Unternehmen ohne staatliches Zutun an die Börse gehen.